KBC Eco Water
KBC Eco Water

Jens Peers

Jens Peers – Fondsmanager des KBC Eco Water, CFA serves as the Chief Investment Officer of Sustainable Equities and Impact Investing at Mirova Société Anonyme. Mr. Peers served as Portfolio Manager of KBC Asset Management International Ltd. and Calvert funds in its fund complex. He started his career in 1998 as a Financial Advisor at KBC Bank, Brussels. Mr. Peers joined KBC Asset Management in 2001 as a Financial Analyst. In 2003, he moved to Kleinwort Benson Investors Dublin Ltd as the Head of Portfolio Management – Environmental Strategies on the following thematic areas: water, agribusiness, cleantech. Mr. Peers is also a CFA Charterholder and is a certified CEFA (Certified European Financial Analyst of the BVFA-ABAF – Belgian Association of Financial Analysts). He holds a Master’s Degree in Applied Economics from the University of Antwerp, Belgium.

KBC Eco Water

Der KBC Eco Water legt mindestens 75% seines Vermögens in Aktien von Unternehmen an, die auf nachhaltige und sozialverträgliche Weise in diesem Themenkreis aktiv sind. Diese Unternehmen erzielen einen bedeutenden Teil ihres Umsatzes mit Produkten und Dienstleistungen, die in Zusammenhang mit dem Wassersektor stehen. Es handelt sich dabei unter anderem um: Wasser- und Abwasseranlagen, Wasserbehandlungstechnologie, Ingenieur- und Beratungsagenturen, Umweltverwaltung und diverse Anlagen. Im Hinblick auf den nachhaltigen und sozialverträglichen Charakter des KBC Eco Water werden die Unternehmen anhand von positiven Kriterien bzw. Ausschlusskriterien beurteilt. Bei diesen Kriterien geht es unter anderem um die Umwelt, Menschenrechte, Waffenhandel und -produktion sowie Kernenergie. Dazu arbeitet ein spezialisiertes Untersuchungsteam des KBC Eco Water mit unabhängigen Experten zusammen.

Wasser als Anlagemedium

Selten wurde soviel über weltweite „Megatrends“ diskutiert wie heute. Die Überalterung in den Industrienationen, das Bevölkerungswachstum in den aufstrebenden Ländern, steigender Rohstoff- und Energieverbrauch und medizinischer Fortschritt – einhergehend mit steigenden Kosten im Gesundheitssystem, sind aktuelle Themen, die das globale Wirtschaftswachstum in den kommenden Jahren prägen werden. Dabei kommt neben Erdöl auch dem Rohstoff Wasser eine entscheidende Bedeutung zu. Immer mehr Menschen benötigen Trinkwasser als notwendige Lebensgrundlage, die Süßwasserreserven der Erde sind jedoch begrenzt. Bereits heute leben 1,1 Mrd. Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser, über 3 Mio. Kinder sterben jährlich weltweit an wasserübertragenden Krankheiten. Im Jahr 1995 litten über 430 Mio. Menschen in 29 Ländern an Wasserknappheit. Bis 2025 werden 48 Länder und mehr als 1,4 Mrd. Menschen betroffen sein, 2035 sogar 3 Mrd. Eine Entwicklung, die sich auch in Industrieländern fortsetzen wird. Vor allem asiatische Volkswirtschaften fragen Wasser in hohen Mengen nach. Bei anhaltend steigender Produktion kann der Rohstoff hier bald ähnlich knapp werden wie Öl. Hierzu ein Beispiel: Der Wasserverbrauch einer Fabrik für Mikrochips liegt bei ca. 400.000 Litern pro Stunde. Industriestaaten kämpfen jedoch in erster Linie mit der überalterten Infrastruktur bei Wasser. Während in den USA teilweise noch Holzrohre aus dem beginnenden 20. Jahrhundert existieren, stammen einige der Wasserleitungen in England teilweise aus der viktorianischen Zeit. Über 500 Unternehmen setzen hier jährlich etwa 360 Mrd. USD um. Allein in den USA liegt der Investitionsbedarf für die nächsten 20 Jahre bei über 1.000 Mrd. USD, und laut Schätzungen der Weltbank müssen pro Jahr 60 bis 80 Mrd. USD investiert werden, um die Grundversorgung mit Wasser zu gewährleisten. Hinsichtlich des enormen Nachfragewachstums nach diesem nicht substituierbaren Rohstoff bietet der Wassermarkt also ein attraktives Umfeld für Finanzinvestitionen, denn auch Anleger können von diesem Megatrend profitieren.

Weitere Gründe für ein Wasser-Investment mit dem KBC Eco Water im Überblick

1. Eine Person braucht rund 2500 kcal pro Tag, um den Energiebedarf zu stillen. Ein kg Brot enthält rund 3500 kcal. Für die Produktion von einem Kilogramm Brot werden im optimalsten Fall rund 1000 Liter Wasser benötigt (ohne Ernte- und Wasserverluste). Gemäß dieser Faustformel werden pro Person und Jahr also rund 260 m3 Wasser für die vegetarische Ernährung benötigt. Enthält die aufgenommene Nahrung zusätzlich etwa 20 Prozent Fleisch, verdoppelt sich der Wasserverbrauch aufgrund des enormen Pflanzenbedarfs für die Fleischproduktion. Der größte Teil des Wassers wird weltweit deswegen für die Nahrungsmittelproduktion benötigt. Industrielle Produktion – von Papier über Autoreifen bis zur Stromproduktion – ist nur dank eines enormen Wasserverbrauchs möglich. So werden rund 15–30 m3 Wasser pro Tonne Papier, rund 200 m3 pro Autoreifen, und rund 60 m3 pro MWh Strom benötigt. Dabei wird Wasser als Kühl-, Reinigungs-, Transport oder Schmiermittel gebraucht. Selbst Erdöl wird industriell aus dem Untergrund gewonnen durch die Injektion von Wasser.

2. Weil aber viele Länder zu wenig Wasser besitzen, um die Nahrungsversorgung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen, müssen die Nahrungsmittel importiert werden. „Mit dem Import der Nahrungsmittel wird also eigentlich auch das Wasser importiert, das die Länder selbst nicht haben. Gewisse Länder geben bis zu 35 Prozent des Wertes aller Importe für Nahrungsmittel aus, weil die lokal verfügbaren Wasserressourcen nicht ausreichen, um die Nahrungsbedürfnisse der eigenen Bevölkerung zu decken“, erklärt etwa Dieter Küffer, Dieter Küffer, Fondsmanager des SAM Sustainable Water Fund die Problematik.

3. Unter demographischen Veränderungen sind sowohl das Bevölkerungswachstum als auch die zunehmende Urbanisierung zu bemerken. Sie bewirken eine verstärkte Nachfrage nach Trinkwasser, nach sanitären Einrichtungen und einem leistungsfähigen Wasserleitungs- und Abwasserkanalnetz. Während es 1950 nur zwei „Megastädte“ mit mehr als acht Millionen Einwohnern gab werden es im Jahr 2015 bereits 36 sein – und erhöhtes Gesundheitsbewusstsein verstärkt den Trend zu einem höheren Wasserverbrauch noch. Bereits heute werden aber die Wasserressourcen in städtischen Gebieten aber massiv übernutzt. „Jakarta zum Beispiel besitzt Wasserversorgungs- und Entwässerungssysteme für 500 000 Personen. 1999 lebten aber ungefähr 15 Millionen Einwohner in der Stadt, was zur massiven Übernutzung der Grundwasserressourcen führt, und dies, obwohl erst 25 Prozent der Bevölkerung Zugang zu Wasser hat“, berichtet Küffer. Das Wasser sei zudem stark versalzen, weil der Grundwasserspiegel heute 30 m unter dem Meeresspiegel liegt. Bei einer solchen Tiefe ist der Wasserzugang mittels Brunnen praktisch nicht mehr möglich. Absinkende Grundwasserspiegel sind heute auch in 60 Prozent aller EU-Städte Tatsache geworden. Und in den USA fließt der Colorado River aufgrund massiver Übernutzung zeitweise nicht mehr bis zur mexikanischen Grenze.

4. Innerhalb der Städte fehlt es aber oft nicht nur an der Menge, sondern auch an der Verteilung von Wasser: Denn die Lebensdauer von Trinkwasserleitungen beträgt je nach Qualität, Bodenbeschaffenheit und anderen Faktoren 50 bis 100 Jahre. Entsprechend müssen jährlich ein bis zwei Prozent der Leitungen erneuert werden. Während Städte wie Wien, Amsterdam oder Zürich in ausreichendem Ausmaß in ihre Infrastruktur investieren, gibt es aber auch viele Städte die hier großen Nachholbedarf aufweisen. In London – wo jährlich nur 0,1 Prozent der Leitungen erneuert werden – versickern aufgrund der veralterten Infrastruktur jährlich 50 Prozent des Leitungswassers durch Lecks. Und in den USA gehen heute ca. 15 bis 20% des transportierten Trinkwassers in Leitungen durch Lecks verloren, oder anders ausgedrückt, es versickert jährlich Wasser für rund 800 Mio. USD. Die Verlustraten in den weniger industrialisierten Ländern sind sogar größer. Dort belaufen sie sich auf 20 bis 40%, wobei auch illegale Wasserentnahmen aus den Leitungen an der Tagesordnung sind.

5. Zur Abschätzung der Wassersituation gilt folgende Faustregel: Wenn in einer Region pro Person weniger als 1700 m3/Jahr erneuerbare Wasserressourcen zur Verfügung stehen, ist dies ein erstes Zeichen von Wasserknappheit, bei weniger als 1000 m3/Jahr wird die Knappheit ernsthaft. Diese Zahlen berücksichtigen allerdings noch nicht, dass Niederschläge oft zeitlich unterschiedlich anfallen. So können strömende Niederschläge (Überschwemmungen) oft nicht genutzt werden. Anhand dieser Zahlen ließe sich abschätzen, in welchen Ländern es bereits heute nicht mehr genügend Wasser gibt, um die Nahrungsmittelproduktion für die eigene Bevölkerung zu gewährleisten: Laut einer Studie des IWMI ist die Wassersituation besonders in Ländern wie Tunesien, Libyen, Saudi-Arabien, Angola, Ecuador, Venezuela aber auch Japan brenzlig.

6. In einigen Regionen, namentlich in aufstrebenden Ländern wie China und Indien, ist die Wasserverschmutzung zu einem ernst zu nehmenden Problem geworden.

7. Und schließlich führen Klimaveränderungen zu einer Zunahme der Wetterextreme, die wiederum lokale Wasserprobleme auslösen, so wie die Überschwemmungen in Mitteleuropa oder die große Trockenheit in Großbritannien.

Quelle: Wallstreet Online

Warum KBS Eco Water?

In der Ausrichtung unterscheiden sich die am Markt befindlichen Fonds. Während der größte und gleichzeitig älteste Wasserfonds des Wettbewerbers Pictet fast die Hälfte seines Volumens in Wasserversorger investiert, besteht der KBC Eco Water überwiegend aus industriellen Zulieferbetrieben. Während sich also der Pictet Water Fund als reiner Wasser-Sektorfonds versteht, ist der KBC Eco Water ein nachhaltiges Wasserfondsprodukt. Dieser Unterschied spiegelt sich auch in dem relativ hohen Gewicht von kleinen und mittleren Gesellschaften wieder. Der Pictet-Fonds ist dagegen eher in grossen und mittleren Gesellschaften investiert. Aus unserer Sicht ist der KBC Eco Water der nachhaltigste der Wasserfonds.

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